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Frauen hatten es gerade zu Anfang des 19. Jahrhunderts ungleich schwerer, sich auf dem wachsenden literarischen Markt zu behaupten. Nicht selten wurden sie als Dilettantinnen diskreditiert und ihre Texte in der Folge als „trivial“ eingestuft. Häufige Gegenstrategie der Frauen, um „ernsthafte“ Literatur produzieren zu können, war die Veröffentlichung unter einem (männlichen) Pseudonym. Viele Schriftstellerinnen inszenierten sich selbst jedoch, gemäß den Vorgaben der zeitgenössischen Geschlechterrollen, als nur an Zerstreuung interessierte Schreiberinnen ganz ohne literarische Ambitionen und spielten damit einer Trivialisierung in die Hände.

Heute sind nur wenige Autorinnen dieser Zeit aufgrund ihrer Werke berühmt. Es sind häufiger ihre Beziehungen und gesellschaftlichen Querelen, die ihnen einen festen Platz in der Kulturgeschichte sicherten.

Um so wichtiger ist es, die in den Archiven verstreuten Texte von Frauen, vielfach noch ungesichtet und/oder vergessen in den Nachlässen der Familien, Väter, Mentoren usw., zu suchen und sie wieder zugänglich zu machen.

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C

Chézy, Helmina von
Bettinen gehört dies Buch! Die Günderode an Bettina (Buchprojekt)
Nachschrift zum Briefe der Günderode.

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K

Köpke, Rudolf
"Seiner Hochwohlgeboren Herrn Ludwig Tieck". Literaturbrief

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R

Reinbold, Adelheid
"Seiner Hochwohlgeboren Herrn Ludwig Tieck". Literaturbrief

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