Lettres et textes:
Le Berlin intellectuel
des années 1800

Lettre d'August Boeckh à Karl August Varnhagen von Ense (Berlin, 7 juin 1836)

 

 

Scan Version dipl. Version de lecture Métadonnées Entités XML Scan Version dipl. Version de lecture Métadonnées Entités XML
 
 

Personnes apparaissant dans ce manuscrit

Groupes apparaissant dans ce manuscrit

    Œuvres évoquées dans ce manuscrit

    Lieux figurant dans ce manuscrit

    Université Jagellonne de Cracovie / Bibliothèque de l'université
    Réutilisation uniquement sur autorisation de la Bibliothèque de l'université

    Böckh. Berlin, den 7. Juni 1836.

    Meinen herzlichen Dank, verehrtester Freund und Gön̄er, für Ihre
    schöne Galerie, aus welcher ich doch einige Bildnisse mehr ken̄e,
    als Sie wissen. Daß Sie meiner Erwähnung gethan haben1, ist
    zu viel Ehre; es thut mir leid, daß ich bis jetzo nicht im Stande
    gewesen bin, ein wirkliches Elogium von Wilh. v. Humboldt zu
    schreiben2, wozu ich größerer Muße bedarf.

    Mit herzlicher Verehrung und
    Hochachtung
     Böckh.

    Commentaires

    1 Varnhagen schreibt in seinem Buch Galerie von Bildnissen aus Rahel's Umgang und Briefwechsel: „Vor allem würde hier nöthig sein, daß Wilhelm von Humboldt selbst, dessen Karakteristik aus dem Standpunkte seiner öffentlichen Erscheinung neuerlich Böckh vortrefflich begonnen hat, auch von menschlich-persönlicher Seite in dem ganzen Umfange seiner Geistesgröße gehörig aufgefaßt wäre“ (S. 141f.).

    2 Humboldt starb am 8. April 1835.

    Meinen herzlichen Dank, verehrtester Freund und Gönner, für Ihre schöne Galerie, aus welcher ich doch einige Bildnisse mehr kenne, als Sie wissen. Daß Sie meiner Erwähnung gethan haben1, ist zu viel Ehre; es thut mir leid, daß ich bis jetzo nicht im Stande gewesen bin, ein wirkliches Elogium von Wilhelm von Humboldt zu schreiben2, wozu ich größerer Muße bedarf.

    Mit herzlicher Verehrung und Hochachtung Böckh.

    Commentaires

    1 Varnhagen schreibt in seinem Buch Galerie von Bildnissen aus Rahel's Umgang und Briefwechsel: „Vor allem würde hier nöthig sein, daß Wilhelm von Humboldt selbst, dessen Karakteristik aus dem Standpunkte seiner öffentlichen Erscheinung neuerlich Böckh vortrefflich begonnen hat, auch von menschlich-persönlicher Seite in dem ganzen Umfange seiner Geistesgröße gehörig aufgefaßt wäre“ (S. 141f.).

    2 Humboldt starb am 8. April 1835.