Lettres et textes:
Le Berlin intellectuel
des années 1800

Lettre d'August Boeckh à Ludmilla Assing (Berlin, 16 avril 1858)

 

 

Scan Version dipl. Version de lecture Métadonnées Entités XML Scan Version dipl. Version de lecture Métadonnées Entités XML
 
 

Personnes apparaissant dans ce manuscrit

Groupes apparaissant dans ce manuscrit

    Œuvres évoquées dans ce manuscrit

    • Ense, Karl August Varnhagen von: Tagebücher. Ed. by Ludmilla Assing. 1862 1870. (dans les commentaires)

    Lieux figurant dans ce manuscrit

    Université Jagellonne de Cracovie / Bibliothèque de l'université
    Réutilisation uniquement sur autorisation de la Bibliothèque de l'université

    Böckh. Berlin, den 16. April 1858.

    Hochgeehrtes Fräulein1,

    Mit großem Bedauern sehe ich mich in der Lage, die sehr gütige Ein=
    ladung auf Morgen nicht annehmen zu können. Schon seit etlichen Tagen
    bin ich auf dieselbe Zeit zu einer Conferenz beschieden, in welcher
    ich nothwendig erscheinen muß; was mir um so unangenehmer ist, als
    dieselbe mir keinen Ersatz bieten wird für das Vergnügen, welches
    ich darum aufopfere.

    Indem ich mich Ihnen angelegentlich empfehle, bitte ich Sie, hochgeehr=
    tes Fräulein, mich zugleich Ihrem Herrn Oheim empfehlen und ihm
    mein lebhaftes Bedauern meines nothgedrungenen Ausbleibens
    mittheilen zu wollen.

    Hochachtungsvoll und ergebenst   Böckh.

    Commentaires

    1 Ludmilla Assing ist die Nichte von Varnhagen. Sie erbte nach dessen Tod die Handschriftensammlung und gab Varnhagens Tagebücher sowie Briefe Rahel Varnhagens und Alexander von Humboldts heraus.

    (Poststempel [BERLIN STADTPOST-EX[P] IX 16/1 12-1Vm])

    a

    An
    Fräulein Ludmilla Assing
    (Adr. Hrn. Varnhagen von Ense)
    Mauerstr. 36.

    a [Markierungen der Post]

    (Poststempel [16/1 1-2 Nm])

    (Bibliotheksstempel [STAATSBIBLIOTHEK BERLIN])
    Hochgeehrtes Fräulein1,

    Mit großem Bedauern sehe ich mich in der Lage, die sehr gütige Einladung auf Morgen nicht annehmen zu können. Schon seit etlichen Tagen bin ich auf dieselbe Zeit zu einer Conferenz beschieden, in welcher ich nothwendig erscheinen muß; was mir um so unangenehmer ist, als dieselbe mir keinen Ersatz bieten wird für das Vergnügen, welches ich darum aufopfere.

    Indem ich mich Ihnen angelegentlich empfehle, bitte ich Sie, hochgeehrtes Fräulein, mich zugleich Ihrem Herrn Oheim empfehlen und ihm mein lebhaftes Bedauern meines nothgedrungenen Ausbleibens mittheilen zu wollen.

    Hochachtungsvoll und ergebenst   Böckh.

    Commentaires

    1 Ludmilla Assing ist die Nichte von Varnhagen. Sie erbte nach dessen Tod die Handschriftensammlung und gab Varnhagens Tagebücher sowie Briefe Rahel Varnhagens und Alexander von Humboldts heraus.

    An
    Fräulein Ludmilla Assing
    (Adresse Herrn Varnhagen von Ense)
    Mauerstraße 36.