Letters and texts:
Intellectual Berlin
around 1800

Letter from Dorothea Tieck to Friedrich von Uechtritz (Dresden, 16 August 1836)

 

 

Facsimile Dipl. transcription Reading text Metadata Entities XML Facsimile Dipl. transcription Reading text Metadata Entities XML
 
 

Persons mentioned in the manuscript

Groups of persons mentioned in the manuscript

    Works mentioned in the manuscript

      Places mentioned in the manuscript

      Upper Lusatian Library of Sciences, Görlitz
      Reuse subject to prior approval by the library

      Download whole XML file powered by TEI

      Current page

       
      ? 20.


      Mit unsern Briefen trifft es sich recht unangenehm,
      mein theurer Freund, vorgestern schon schikte ich meinen1
      aus großer Vorsicht ab, und gestern erhalte ich den
      Ihrigen, der auch länger unterwegs geblieben ist.
      Um jedem Mißverstand vorzubeugen muß ich nun
      noch ein paar Worte schreiben, und Ihnen sagen wie
      Sie uns auch Anfang September willkommen seyn
      werden, und ich Sie nur bitte uns den Tag Ihrer An=
      kunft noch zu melden, damit wir Ihr Zimmer ein=
      richten können, Sie müssen sich denn wahrscheinlich mit
      uns2 allein behelfen, es kann aber auch seyn Vater
      kommt um dieselbe Zeit zurück.3 Mit der Mutter
      geht es jetzt leidlich. Alles andre mündlich.
      Ihre Dorothea.

      Comments

      1 Der Brief ist verschollen.

      2 Dorothea, Agnes und Amalia Tieck.

      3 Tieck, in Begleitung der Gräfin Finckenstein, kehrte von seinem Kuraufenthalt in Baden-Baden erst nach Uechtritz' Abreise Mitte/Ende September 1836 zurück.

      (Poststempel mit den Angaben: DRESDEN
      16 Aug 36)
      (Poststempel mit den Angaben: HALLE
      18. AUG)
      (Poststempel mit den Angaben: 21 8
      N 1)
      8 [...]

      Sr Hochwohlgeb
      Freiherrn Friedrich von Uichtritz.
      Landgerichts-Rath
      in
      Düsseldorf
      am Rhein.

      frei.

      8 [...] [8 8] [...] [...]
      (Rotes Siegel)

      Mit unsern Briefen trifft es sich recht unangenehm, mein theurer Freund, vorgestern schon schikte ich meinen1 aus großer Vorsicht ab, und gestern erhalte ich den Ihrigen, der auch länger unterwegs geblieben ist. Um jedem Mißverstand vorzubeugen muß ich nun noch ein paar Worte schreiben, und Ihnen sagen wie Sie uns auch Anfang September willkommen seyn werden, und ich Sie nur bitte uns den Tag Ihrer Ankunft noch zu melden, damit wir Ihr Zimmer einrichten können, Sie müssen sich denn wahrscheinlich mit uns2 allein behelfen, es kann aber auch seyn Vater kommt um dieselbe Zeit zurück.3 Mit der Mutter geht es jetzt leidlich. Alles andre mündlich. Ihre Dorothea.

      Comments

      1 Der Brief ist verschollen.

      2 Dorothea, Agnes und Amalia Tieck.

      3 Tieck, in Begleitung der Gräfin Finckenstein, kehrte von seinem Kuraufenthalt in Baden-Baden erst nach Uechtritz' Abreise Mitte/Ende September 1836 zurück.

      Seiner Hochwohlgeboren
      Freiherrn Friedrich von Uichtritz.
      Landgerichts-Rath
      in
      Düsseldorf
      am Rhein.

      frei.